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1-Euro-für-jedes-Kind: Hüpfburgen!

In diesem Schuljahr haben wir an einem ganz besonderen neuen Projekt teilgenommen. Eine Bremer Stiftung, die Kinder- und Jugendstiftung Bremen, stellt Geld für Projekte zur Verfügung, um Kinder in Bremen an unserem Leben in der Gesellschaft und unserer Stadt zu beteiligen. So soll auch gefördert und gelernt werden, dass Gemeinschaft und Demokratie etwas Gutes erzeugen kann. Zusammen können wir etwas bewirken.

Wir haben neben der Schule an der Witzlebenstraße als erste Bremer Grundschulen am Projekt 1-Euro-für-jedes-Kind teilgenommen. Die Idee: Jedes Kind an der Schule (334 z.Zt.) erhält einen Euro. Bedingung: Es soll gemeinschaftlich entschieden werden, was jedes Kind oder alle zusammen mit dem Geld macht oder machen.

Über unseren Schülerbeirat haben wir mit vielen Extrasitzungen und Zusammenarbeit mit allen Klassen und den Klassenräten viel diskutiert und Ideen gesammelt.

Die Ideen, was man mit dem Geld anfangen kann, bevor abgestimmt wurde, findet ihr in den grauen Kästchen.

Wir haben nach sehr vielen lebhaften Diskussionen und Abstimmungen ein Ziel gefunden: Die Kinder der Schule In der Vahr wollen einen ganzen Tag Spaß zusammen haben!
Jedes Kind gibt seinen Euro dazu, um riesige Hüpfburgen zu mieten und auf dem Schulgelände aufzustellen.

Unser Schülerbeirat bei der Arbeit: Diskutieren, sammeln, gemeinsam überlegen und abstimmen.

Frau Ehrhorn und Herr Bracht haben sich viele Hüpfburgen von Verleihern in der Umgebung angeschaut. Solch eine Hüpfburg für unsere Schule muss sehr groß sein, da recht viele Kinder sich gleichzeitig darauf aufhalten werden. Deshalb haben wir uns für zwei sehr lange Parcours entschieden, die man hintereinander durchhüpfen kann und die auch größeren Kindern Spaß machen.

Dann haben wir einen guten Termin gefunden, an dem jedes Kind der Schule Zeit hat die Burgen zu genießen. Es ist Donnerstag, der 24.04.2025 geworden.
Leider hat es, anders als die Wetter-Apps gemeldet haben, den ganzen Morgen bis 11 Uhr geregnet. Die Burgen waren aber trotzdem früh morgens schon vor Schulbeginn auf der Sportwiese aufgebaut worden. Herr Bracht hat immer wieder die Burgen trockengewischt. Trotzdem waren sie bis 13 Uhr zu rutschig.
Aber um 13 Uhr konnte es endlich losgehen. Es gab einen genauen Plan, welche Klassen wann mindestens eine halbe Stunde Zeit auf den Burgen haben.

Den haben wir ab 13 Uhr eingehalten. Die Kinder hatten riesigen Spaß, jedes Kind auf den Hüpfburgen war ausgelassen und glücklich.

Jedoch - 12 Klassen konnten ja gar nicht mehr drankommen! Der Vormittag war verloren. Wie kann man es schaffen, dass alle Kinder drankommen?

Frau Grimm vom Hüpfburgverleih Osterholz (www.huepfburgverleih-ohz.de) wurde angerufen. Sie war so nett uns die Hüpfburgen noch einen weiteren Tag ohne Mehrkosten da zu lassen!

Und so wurde aus dem Donnerstag für alle Kinder auf der Hüpfburg der Freitag.
Allerdings mussten Donnerstagnachmittag die Hüpfburgen wieder abgebaut und eingeschlossen werden, um sie am nächsten frühen Morgen wieder aufzubauen.

Nun wurde es aber am Freitag bei trockenem Wetter das freudig erwartete Fest für alle Kinder:

Die Hüpfburg ist endlich da:

Danke noch einmal an Frau Grimm und Ihren Mann, dass sie die Burgen einen Tag später abgeholt haben.
Danke auch unserem Bufdi Ben Büren und dem Schulassistenten Tobi von Dombrowski – mit eurer Hilfe ging der zweite Abbau wesentlich schneller.
Und Danke auch Herrn Bley und Frau Grewe, ohne deren Hilfe das Erlebnis Hüpfburgen in der Schule nicht möglich gewesen wäre.

So bleibt hoffentlich in der Erinnerung aller Kinder ein besonderer Tag, der nur durch Gemeinschaft entstanden ist.

Und wir wünschen uns, dass das Projekt 1-Euro-für-jedes-Kind weiter besteht, an viele Grundschulen gelangt und für mehr Kinderbeteiligung in Bremen sorgt!