Die Schule In der Vahr liegt im Stadtteil Gartenstadt Vahr. Die demografischen Bedingungen schaffen für das Schulleben sowohl Chancen als auch Herausforderungen. Der Stadtteil zeichnet sich unter anderem durch eine hohe kulturelle Heterogenität aus.
Die Erst- und Zweitsprachen der Schüler*innen sind vielfältig (aktuell 24 verschiedene Sprachen). Am häufigsten sind dabei neben Deutsch Türkisch, Russisch und Arabisch vertreten.
Viele Schüler*innen der Schule In der Vahr leben in Familien, in denen mindestens ein Elternteil eine andere Muttersprache als Deutsch spricht. Sie wachsen demnach mehrsprachig auf. In einem Großteil der Familien wird zu Hause zum überwiegenden Teil die Muttersprache gesprochen, während die deutsche Sprache von vielen Kindern nur im schulischen Zusammenhang gesprochen wird.
Seit dem Schuljahr 2015/16 werden vermehrt Schüler*innen mit Fluchterfahrung bei uns unterrichtet. Sie benötigen für eine erfolgreiche Teilhabe besondere Förderung und Zuwendung. Dies betrifft zum einen das möglichst frühzeitige Erlernen der deutschen Sprache. Es wird durch den Vorkurs (seit Februar 2016) angeregt und muss auch dann, wenn die Schüler*innen in ihren festen Klassen lernen, weitergeführt werden. Zum anderen sind einige der Kinder auf Grund ihrer Fluchterfahrung traumatisiert und müssen in dieser Hinsicht pädagogisch besonders berücksichtigt werden.
Der Sprachförderbedarf von Schüler*innen an der Schule ist insgesamt hoch. Für den Lese- und Schreiberwerb ergeben sich daraus vielfache Herausforderungen. Im Rahmen des Bildungs- und Erziehungsauftrages der Schule müssen daher gezielte Angebote zur Erweiterung der sprachlichen Kompetenzen in mündlichen und schriftlichen Kontexten angeboten werden – nicht nur für Schüler*innen mit Sprachförderbedarf, sondern im Sinne der Sprachbildung aller Schüler*innen.