Kurz vor den Sommerferien 2013 besuchte uns der SPD-Bundestagsabgeordnete Carsten Sieling, um sich von Ort der vielfältigen Arbeit unseres Schulsozialarbeiters Jan-Karl Bracht zu überzeugen. Die Schüler unserer Schule hatten einige Tage zuvor bei einem Protestmarsch um das Schulgelände mit Transparenten und Sprechchören gefordert, dass ihr Schulsozialarbeiter bleiben soll. Die Sprechchöre waren längst verklungen, aber die Transparente waren noch überall sichtbar aufgehängt. Ein Trainingsraum, in dem Schüler die z.B. wegen massiver Unterrichtsstörungen eine Auszeit bekommen und Konflikte aufarbeiten können, ein Elterncafé, das Streitschlichterprogramm mit der Friedenstreppe, das sind nur einige der Projekte, die Jan-Karl Bracht angestoßen und auf den Weg gebracht hat. So war auch Carsten Sieling schnell klar, dass ein Schulsozialarbeiter kein Luxus, sondern eine unbedingte Notwendigkeit ist, um an unserem Standort für eine enge Verzahnung von Elternhäusern und Schule zu sorgen und letztlich noch mehr Kindern zu ermöglichen, erfolgreich zu lernen. „Ich bin sehr beeindruckt vom Engagement der Schülerinnen und Schüler für ihren Schulsozialarbeiter. Man merkt, dass sie eine enge Verbindung zu ihm aufgebaut haben“, sagte Sieling, der sich dafür einsetzt, dass die Bundesmittel für die Schulsozialarbeiterstellen verlängert werden. „Man sieht ja, was er für Ihre Schule bereits bewegt hat. Das ist Geld, dass sinnvoll in die Zukunft der Kinder investiert ist.“